KFO-Kieferchirurgische Behandlung

Junge Frau mit kurzen dunklen Haaren in einem hellblau gemusterten Oberteil vor blauem Hintergrund, lächelnd und mit der Hand an ihrem Gesicht.

Wenn Zahnspange allein nicht ausreicht

Bei stark ausgeprägten Zahn- und Kieferfehlstellungen reicht eine kieferorthopädische Behandlung mit einer Zahnspange allein in manchen Fällen nicht aus. Häufig liegt dann nicht nur eine Fehlstellung der Zähne vor, sondern auch eine deutliche Abweichung der Kiefer zueinander. Während solche Wachstumsabweichungen bei Kindern und Jugendlichen oft noch kieferorthopädisch beeinflusst werden können, ist bei Erwachsenen das natürliche Wachstum abgeschlossen.

Stark vor- oder zurückliegender Unterkiefer
Offener Biss mit fehlendem Zahnkontakt
Deutliche Diskrepanz zwischen Ober- und Unterkiefer
Funktionelle Einschränkungen beim Kauen, Sprechen oder Abbeißen

In diesen Situationen kann eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung notwendig sein. Ziel ist es, sowohl die Zahnstellung als auch die Lage der Kiefer funktionell und ästhetisch zu korrigieren. In unserer Fachpraxis für Kieferorthopädie im Hochtaunuskreis begleiten wir Patientinnen und Patienten durch alle Phasen dieser anspruchsvollen Therapie – von der ersten Diagnostik bis zur langfristigen Stabilisierung des Ergebnisses.

Die kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung ermöglicht die Korrektur ausgeprägter Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Erwachsenen. Durch präzise Diagnostik, interdisziplinäre Zusammenarbeit und moderne Planungstechnologien lassen sich funktionelle und ästhetische Ergebnisse nachhaltig verbessern.

Interdisziplinär geplant, sicher umgesetzt

Der Behandlung geht eine umfangreiche und präzise Diagnostik voraus. Auf dieser Basis erfolgt zunächst eine kieferorthopädische Vorbehandlung, bei der die Zähne optimal auf die spätere operative Korrektur vorbereitet werden. Anschließend wird die Umstellung der Kiefer durch einen spezialisierten Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen vorgenommen. Diese enge Zusammenarbeit zwischen den Fachdisziplinen ist entscheidend für ein sicheres und planbares Ergebnis.

Nach dem chirurgischen Eingriff wird die kieferorthopädische Behandlung fortgeführt, um die Verzahnung von Ober- und Unterkiefer fein abzustimmen. Moderne digitale Planungsverfahren und dreidimensionale Bildgebung ermöglichen dabei eine exakte Therapieplanung und realistische Prognosen. Ebenso wichtig ist die anschließende Retentionsphase, in der das erzielte Ergebnis stabilisiert und langfristig gesichert wird. Eine strukturierte Nachsorge und regelmäßige Kontrollen tragen wesentlich zum nachhaltigen Behandlungserfolg bei.